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Ganz in Weiss


Arcos de la Frontera ist das Tor zu den weissen Dörfern Andalusiens – und ein Ort für Individualisten

Es waren unruhige Zeiten, damals im Süden Spaniens. Die Grenze zwischen Abendland und Morgenland wechselte wie die Jahreszeiten, die hier durchaus kühle und regenreiche Winter und erbarmungslose Sommerhitze kennen. Dazwischen liegen die kurzen gemäßigten Phasen, in denen das Land bestellt und die Ernte eingebracht werden musste. Orte, die den Beinamen „de la Frontera“ tragen, waren solche Grenzstädte. Eben zurückeroberte Pfeiler, auf denen sich erst im ausgehenden 15. Jahrhundert das Christentum flächendeckend über die Iberische Halbinsel spannen sollte.

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